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11th SEPTEMBER: THE TIME TO ACT IS NOW

Comments by Klaus Ewald

Ernest Hemingway, the great American author and journalist only had accepted hill climbing, bull fighting and motor racing as sports. All other disciplines he had considered games. So it was absolutely logical, that he looked at modern society more than critical.

The American Constitution ist the greatest piece of democracy, that had been created in modern history. It guarantees the citizen freedom on one side and gives him a maximum of security on the other. For this reason the USA must be ever a model for us, the Europeans, in spite of having got also a great democratic tradition: The French Revolution. And there are absolutely no doubts about the leading role of the United States in the world. Concerning that, the words of the great former German president Richard von Weizsacker are of importance: A modest American administration is simply the best one.

The freedom of one person finds it´s end, where that of the other person begins - also this knowledge is not so sensational new. In all Western societies there had been awful developments since the end of the sixties. We have made women out of men and men out of women. We have secularized Christian religion so far, nothing is left from it. We have made drugs, both legal and illegal, socially acceptable. We have introduced so-called the sexual liberty, until sexual motivated crimes have become a mass phenomenon and AIDS had become the hostage of mankind. We have allowed, that money has dilapidated from means of payment to a good to be the object of speculation by billions of US-$ around the world within a few seconds. The capitalism of predators (Helmut Schmidt), not only in the multi-national oil industry, outside destroys the natural environment and inside the institution of the family as the basis of society.

The majority of men on this planet cannot accept all this, especially not, when they belong to the community of muslims (umma). Those will be a quarter of the whole mankind in only a few years. Islam is so much more than a religion, it is an all-comprehensive and unchangeable socio-cultural system. And it stands never in opposition to democracy. For a believing muslim it is the pure horror, what is happening in all Western societies for three decades. The 68 people, in the early days militant, today, because still in power, assimilated, are a lost generation, too. From an anarchist throwing stones to a foreign minister wearing a pinstriped suit it is no textbook career.

You are allowed everything in democracy, only one you must not. To use violence. Not for political reasons, not for economic, not for religious ones. Usama Bin Laden, if he is still alive, and his accomplices from the terror group have to be put in a penitentiary never ever to be released from, on account of me also on an electric chair. Mass murder as a mean of political dispute is an act barbarism and who commits such a crime, is of the same moral quality of Hitler, Stalin, Milosevic or Saddam Hussein.

The enemy is not in the western part of the world and also not in the Arabic region, The Clash of Civilizations (Samuel P. Huntington) is the same way irrational as the prejudices and the concepts of an enemy published on both sides. A believing muslim does not commit suicide attacks with commercial air-crafts on full fuel-load killing uninvolved civilians. The assassins of New York and Washington, D.C. are not martyrs, but criminals comparable only with the butchers of Ausschwitz.

The original meaning of the term djihad is effort or edeavour, not holy war. Who maintains on that, perhaps had never seen the Koran from outside, not to say he had read it. Djihad is the fight against the evil within our souls, also the struggle for values.

Freedom and democracy need values, social moral and reliable institutions of public and private nature. And positive idols, the people find it worth to imitate. One man, who does this job the excellent way, is five times world champion Michael Schumacher. He is popular, not a populist, but surely a world champion out of the people for the people. Hemingway would be delighted about him, absolutely sure.

The lessons from the attacks of New york and Washington, D.C. are already learned. But all this is only theory. The real test is still to come, because the time to act is now.

Kassel, 11th September 2002

 

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11. SEPTEMBER: DIE ZEIT ZU HANDELN IST JETZT

Anmerkungen von Klaus Ewald

Ernest Hemingway, der grosse amerikanische Schriftsteller und Journalist, akzeptierte als Sportarten nur Bergsteigen, Stierkampf und Autorennen. Alles andere betrachtete er als Spiele. Da war es nur logisch, dass er der modernen Gesellschaft mehr als nur kritisch gegenüberstand.

Die Amerikanische Verfassung ist das grossartigste Stück Demokratie, das in der neueren Geschichte geschaffen wurde. Sie garantiert dem Bürger Freiheit auf der einen Seite und gibt ihm ein Maximum an Sicherheit auf der anderen. Für uns Europäer müssen die USA deshalb immer ein Vorbild sein, obwohl auch wir eine grosse demokratische Tradition haben: Die Französiche Revolution. Auch an der Führungsrolle der Vereinigten Staaten in der Welt gibt es doch gar keine Zweifel. Hier gilt nur das Wort des grossen ehemaligen deutschen Präsidenten Richard von Weizsäcker: Eine massvolle amerikanische Admistration ist einfach die bessere.

Die Freiheit des einen hört dort auf, wo die Freiheit des anderen beginnt - auch diese Erkenntnis ist so sensationell neu nicht. In allen westlichen Gesellschaften hat es seit dem Ende der sechziger Jahre verheerende Entwicklungen gegeben. Wir haben aus Männern Frauen gemacht und aus Frauen Männer. Wir haben die christliche Religion so lange sekularisiert, bis von ihr nichts mehr übrig blieb. Wir haben Drogen, legale wie illegale, gesellschaftsfähig gemacht. Wir haben sogenannte sexuelle Freiheiten eingeführt, bis die Sexualstraftat zum Massendelikt und AIDS zur Geisel der Menschheit geworden ist. Wir haben es zugelassen, dass Geld vom Zahlungsmittel zur Ware verkommen ist, mit der in Sekundenschnelle rund um den Globus mit Milliardensummen spekuliert werden kann. Der Raubtierkapitalismus (Helmut Schmidt), nicht nur in der multinationalen Erdölindustrie, zerstört draussen die natürlichen Lebensgrundlagen und ganze Kulturen, nach innen die Institution der Familie als Grundlage der Gesellschaft.

Die Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten kann dies alles nicht akzeptieren, schon gar nicht diejenigen die der Gemeinschaft der Muslime (Umma) angehören. Diese werden schon in wenigen Jahren 25 Prozent der gesamten Weltbevölkerung stellen. Der Islam ist um so vieles mehr als eine Religion, er ist ein allumfassendes und unveränderliches sozio-kulturelles System. Er steht auch in keinster Weise im Widerspruch zur Demokratie. Für einen gläubigen Moslem ist es der reinste Horror, was seit drei Dekaden in allen westlichen Gesellschaften stattfindet. Auch die 68er, früher militant, heute, weil längst an der Macht, angepasst, sind eine verlorene Generation. Vom steinewerfenden Chaoten zum nadelstreifentragenden Aussenminister, das ist weiss Gott keine Bilderbuchkarriere.

Man darf in der Demokratie alles tun, nur eines darf man nicht: Gewalt anwenden. Nicht aus politischen, nicht aus ökonomischen und auch nicht aus religiösen Gründen. Osama Bin Laden, so er denn noch lebt, und seine Komplizen aus dem Terrorkonzern Al Quaida gehören in ein Zuchthaus und dort nie wieder raus, meinetwegen auch auf den elektrischen Stuhl. Massenmord als Mittel der politischen Auseinandersetzung ist ein barbarischer Akt und wer ihn begeht, steht moralisch auf einer Stufe wie Hitler, Stalin, Milosevic oder Saddam Hussein.

Der Feind steht nicht im Westen, aber auch nicht in der arabischen Welt, der Kampf der Kulturen (Samuel P. Huntington) ist genauso irrational wie die allgegenwärtig publizierten Vorurteile und Feindbilder auf beiden Seiten. Ein gläubiger Moslem begeht keine Selbstmordattentate auf unbeteiligte Zivilisten mit vollgetankten Verkehrsflugzeugen. Die Attentäter von New York und Washington, D.C. sind keine Märtyrer, sie sind Schwerverbrecher vergleichbar nur mit den Schlächtern von Ausschwitz.

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Djihad ist Anstrengungung oder Bemühung, nicht Heiliger Krieg. Wer so etwas behauptet, hat den Koran vermutlich nicht einmal von aussen gesehen, geschweige denn gelesen. Djihad ist auch der Kampf gegen das Böse in einem selbst, auch das Ringen um Werte.

Freiheit und Demokratie brauchen Werte, gesellschaftliche Moral und verlässliche Instutionen öffentlicher und privater Natur. Und positive Leitbilder, die vom Volk als nachahmenswert betrachtet werden. Einer, der diese Aufgabe excellent erfüllt, ist der fünffache Weltmeister Michael Schumacher. Der ist populär, nicht Populist, aber ganz sicher ein Weltmeister aus dem Volk und für das Volk. Hemingway hätte seine Freude an ihm gehabt, ganz sicher.

Die Lehren aus den Attentaten von New York und Washington sind längst gezogen. Doch dies ist alles nur Theorie. Die wirkliche Bewährungsprobe kommt erst noch, denn die Zeit zu handeln ist jetzt.

Kassel, 11 September 2002

 

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